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dPMR White Paper
dPMR MoU Association reference PDF document about dPMR. Download>>

dPMR is a digital radio protocol specifically targeting highly functional solutions by using low cost and low complexity technology.


dPMR is a narrowband (6,25 kHz) FDMA technology that is 100% digital that offers many forms of voice and/or data applications. More >>


 

IOP Test für dPMR™

Warum brauchen wir IOP Tests?
dPMR ist als Multi-Vendor System konzipiert, mit dem viele Hersteller verschiedene Geräte entwickeln und vermarkten, um den unterschiedlichen Kundenanforderungen nachzukommen; all diese basieren jedoch auf einem einzigen Standard, der es den Kunden erlaubt, ihre Händler, Geräte und Features auszuwählen. Auf diese Weise sollte jegliche Art und Anzahl an Hersteller Funkgeräten in der Lage sein, miteinander mit jedem anderen System der gleichen zugelassenen Art zu funktionieren. Es kann z.B. eine Anforderung in einem Single-System für beide tragbare Standard-Funkgeräte geben, die mit wirklich sicheren oder wasserfesten Modellen arbeiten. Es kann schwierig sein, einen einzigen Hersteller zu finden, der all diesen Anforderungen entspricht, und es ist sicherlich einfacher verschiedene Hersteller zu finden, die der einen oder anderen Systemanforderung entsprechen.
In der dPMR – Welt gibt es eine Vielzahl von internationalen Standards, denen Hersteller von Funkgeräten nachkommen müssen, um „dPMR” – Standards zu entsprechen. Diese werden von ETSI publiziert und werden von der TGDMR-Gruppe, zu der viele dPMR Association Mitglieder regelmäßig beitragen, entwickelt und gepflegt. So die Protokolle, die wir betrachten müssen, sind:
TS 102 490 für lizenzfreie dPMR 446 Geräte
TS 102 658 für lizensierte dPMR Geräte

Diese wiederum beruhen auf EN 301 166, um die Minimum-Anforderungen zu definieren, um der EU Kommission für Betrieb nach der R&TTE Richtlinie (andere Aufsichtsbehörden können verschieden Anforderungen aufstellen) und TS 102 587 für fundamentales interoperables Testen zu genügen.

Es gibt jedoch eine Reihe von Bereichen, die von ETSI Dokumenten nicht gedeckt werden, zum einen, weil sie den Aufsichtsbehörden nicht entsprechen müssen oder zum anderen, weil es speziell den Herstellern überlassen wurde, diese nach eigenem Gutdünken in Betrachtung ihrer spezifischen Märkte und/oder Kundenanforderungen zu implementieren. Als ein Resultat gibt es eine Reihe von Konzeptentscheidungen, die Hersteller während der Geräteentwicklung treffen müssen – das kann bedeuten, dass ihre Geräte nicht unbedingt mit den Geräten anderer Hersteller funktionieren. Die dPMR Association definiert daher eine Reihe von Parametern zusätzlich zu den Standards, was wiederum bedeutet, wenn diese praktischen Tests mit entsprechenden Geräten unterworfen werden, dass spezifischer Betrieb rigoros getestet wurde und dass damit die Kompatibilität zwischen den Geräten, die dem gleichen Level des „dPMR” – Logos entsprechen, garantiert werden kann.


Was ist IOP Testen?
Die dPMR Association publiziert ein Testverfahren für jede dPMR Geräteklasse:
dPMR 446 ISF und CSF Modi TS 102 490 lizenzfreie Geräte
dPMR Modus 1 TS 102 658 Peer-to-Peer Modus
dPMR Modus 2 TS 102 658 Repeater Modus
dPMR Modus 3 TS 102 658 Trunked Modus (Bündelfunk-Modus)

Die Association publiziert ebenfalls zusätzliche Tests für Bereiche, die von den bestehenden Standards nicht abgedeckt werden, die aber Interoperabilität beeinflussen würden; sie betreffen hauptsächlich RF und Aspekte der Modulation. Diese Tests sind erforderlich, da EN 301 166 ein sehr allgemeiner Standard ist und der einige der spezifischen Aspekte, die für dPMR-Betrieb verlangt werden, nicht abdeckt.

Der IOP Test prüft die Funktion eines bestimmten Gerätes eines Herstellers im Vergleich zu bereits bestehenden Geräten, deren Funktionalität bereits bekannt ist. Nicht alle Features im Standard müssen implementiert werden, sollten sie jedoch implementiert sein, dann müssen sie auf spezielle Weise getestet werden. Jeder Hersteller muss angeben, welche Features unterstützt werden (wie in TS 102 578-1 – PICS für TS 102 490 Betrieb gezeigt, oder TS 102 726-1 für TS 102 658 Betrieb) und für welches IOP Test-Profil das Gerät vorgesehen ist. Auf diese Weise kann ein Anwender sicher sein, dass ein bestimmtes Feature in einem Gerät mit dem dPMR – Logo mit anderen Features funktioniert, da sie von der dPMR Association entsprechend dem IOP Plan getestet wurden.

Die IOP Tests finden an Orten und Zeiten statt, die von der dPMR Association und ihren Mitgliedern festgelegt werden. Das Testen bringt eine Reihe von Herstellern zusammen, die dann ihre Geräte untereinander testen, indem sie verschiedene Anruftypen ausprobieren (individueller Anruf, Gruppenanruf, Kurzdaten, Status usw. entsprechend dem geeigneten Leistungsprofil). Alles unter dem wachsamen Auge des Vorsitzenden der dPMR Association Technical Working Gruppe; der Vorsitzende ist vor Ort, um sicher zu stellen, dass alle Tests richtig ausgeführt werden. Alle Over-the-Air (OTA) Transaktionen werden aufgezeichnet und können wieder aufgerufen werden, um bei der Problemanalyse zu helfen oder um Compliance zu demonstrieren und Wiederholbarkeit sicher zu stellen.
Die erste IOP Test Session wurde bei CML, Maldon, GB im April 2011 zwischen Icom Geräten und der CML ATB010/DE6181/PE0002 Test/Auswertungsblatt durchgeführt.

Der zweite IOP Test wurde bei Sicomm, Wuxi, China im Oktober 2012 durchgeführt und zeigte eine Reihe von Mode 2 tragbaren Geräten, sowie Repeaters und Mobilgeräte mit VHF und UHF Bändern von acht verschiedenen Herstellern.
Der dritte IOP Test wurde bei JVCKENWOOD Corporation, Yokohama, Japan im April 2013 abgehalten und sah eine Auswahl an Mobilgeräten, tragbaren Geräten und Repeaters von drei Herstellern, die sowohl im Mode 1 als auch im Mode 2 auf UHF und VHF Bändern getestet wurden.
Bevor ein IOP Zertifikat ausgegeben wird, muss ein Mitglied das Folgende vorlegen und für jedes Gerät erklären:
• Compliance mit EN 301 166
• Ein ausgefülltes PICS Dokument (TS 102 578-1 oder 102 726-1)
• Zutreffendes Test Profil
• Vollständiger IOP Testbericht (einschließlich RF Testen)
• IOP Test Logdatei(n)

Wenn der TWG Vorsitzende mit dem erfolgreichen Testverlauf und –abschluss einverstanden ist, wird dementsprechend ein Zertifikat ausgegeben und das Gerät der Zulassungsliste, die von der dPMR Association verwaltet wird, hinzugefügt. Zertifikate und die Verwendung des dPMR – Logos sind nur Mitgliedern der dPMR Association vorbehalten. Nicht-Mitglieder erhalten einen Testbericht.

Test-Kosten
Die Durchführung von IOP Tests ist ein gemeinschaftliches Verfahren, damit tragen alle Mitglieder der dPMR Association, die ein Gerät zum Testen einreichen, ihre eigenen Kosten. Von Nicht-Mitgliedern wird ein Zuschlag von 600 Euro per Einreichung erhoben. Zusätzlich kann der Gastgeber eine geringe Gebühr erheben, um Kosten für Ausrüstung oder Anmieten von Lokalitäten usw., zu decken; diese Kosten werden vor dem Test vereinbart.

Anmeldung zum IOP Test
Hersteller, die sich zum IOP Test anmelden wollen, sollten zunächst die Sekretärin der dPMR Association kontaktieren oder den TWG Vorsitzenden, der dann mit anderen Mitgliedern eine geeignete Zeit und Ort koordiniert. Ein IOP Test ist sowohl für Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder der dPMR Association offen, Zertifikate werden jedoch nur an Mitglieder ausgegeben, Nicht-Mitglieder erhalten einen Testbericht.

Dokumente, die sich auf IOP Testen beziehen
Bitte kontaktieren Sie die Sekretärin, falls Sie eines der Dokumente in Bezug auf interoperables Testen zu erhalten wünschen:
Email: secretary@dpmrassociation.org


DJL – 25ter April 2013



Für weitere Informationen zu geistigem Eigentum und Patenten setzen Sie sich bitte mit dem Sekretariat der dPMR MoU-Organisation in Verbindung::
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