dPMR Produktinformationen
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dPMR ist eine 100% digitale Schmalband (6,25 kHz) FDMA-Technologie, die viele Formen der Sprach- bzw. Datenanwendungen unterstuetzt.


Das FDMA-Protokoll spezifiziert in der TS102 490 und TS102 658 ETSI-Norm, entspricht der europäischen harmonisierten Norm EN301 166-2 zur Benutzung auf 6,25 kHz-Kanälen.More >>


 

Was ist dPMR - Ihre 5 Minuten starten hier.

dPMR ist ein digitales Funkprotokoll,welches funktionale Loesungen durch einfache und kostenguenstige Technologien erlaubt. . dPMR ist eine 100% digitale Schmalband (6,25 kHz) FDMA-Technologie, die viele Formen der Sprach- bzw. Datenanwendungen unterstuetzt.
Das FDMA-Protokoll, spezifiziert in der TS102 490 und TS102 658 ETSI-Norm, entspricht der europäischen harmonisierten Norm EN301 166-2 zur Benutzung auf 6,25 kHz-Kanälen.

 

dPMR unterstuetzt die folgenden Betriebsarten:

dPMR446

Dies ist das lizenzfreie Produkt für den Funkgeraet-zu-Funkgeraet-Betrieb ohne Basisstationen oder Relais im 446 MHz UHF-Band. Diese Technologie wird durch die ETSI-Norm TS102 490 abgedeckt.
 

dPMR Modus 1

Dies ist die universelle Funkgeraet-zu- FunkgeraetAnwendung von dPMR für alle Formen lizenzierter PMR-Nutzung. Modus 1 ist Teil der ETSI-Norm TS102 658
 

dPMR Modus 2


Dies ist die standardgemäße lizenzierte PMR-Version, welche alle Basisstation- und Relaisfunktionalitäten umfasst und Schnittstellen über Gateways ermöglicht (Telefon, IP usw.). Modus 2 ist Teil der ETSI-Norm TS102 658.

 

dPMR Modus 3


Dies ist die vollständige Funktionalität von dPMR, der durch verwalteten Zugriff auf komplexe Mehrstandortsysteme geboten wird, einschließlich der gleichen Schnittstellen und Gateways wie Modus 2. Dieser Modus beschreibt funktionalitaeten fuer ein-oder mehrzellige Buendelfunksysteme
 

 

Sowohl TDMA- wie auch FDMA-Technologien erreichen die gleiche 6,25 kHz Schmalbandfähigkeit über unterschiedliche Methoden. Der Unterschied ist, dass das FDMA-System ein „echter“ 6,25 kHz Kanal ist. Ein TDMA-System bietet nur 6,25 kHz Kanal „Äquivalenz“ über Zeitschlitzverfahren in 12,5 kHz Bandbreite. Aus der Perspektive, dass 12,5 kHz der derzeitige Schmalband-Standard-Kanalabstand ist, erreichen beide Systeme die sogenannte „doppelte Kapazität“. Der Unterschied ist, dass das FDMA-System IMMER doppelte Kapazität hat, unabhängig davon, ob es mit oder ohne Infrastruktur benutzt wird. Für TDMA wird doppelte Kapazität NUR erreicht, wenn eine Relais oder Repater die Zeitschlitze synchronisiert und sich zwei Benutzer im gleichen geografischen Bereich aufhalten und gleichzeitig auf den gleichen Verstärker zugreifen.

Klicken Sie auf das nachstehende Miniaturbild für Spektrum-Nutzungsdiagramme.



Click on the thumbnail below for spectrum usage diagrams.

  • FDMA-Digital-Mode
  • TDMA - Diagram 2
  • TDMA- Diagram 3
 
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Theoretisch ermöglicht unter identischen Bedingungen die schmalere Kanalbreite des FDMA-Systems eine bessere Funkabdeckung als ein 12,5 kHz TDMA- (oder FDMA-) System, sofern mit gleicher Ausgangsleistung übertragen wird. Der Grund dafür ist, dass das Grundrauschen jedes Empfängers proportional zur Filterbandbreite ist, daher können mit schmalerer Bandbreite schmalere Signale empfangen werden. Im wirklichen Leben beeinflussen jedoch eine Vielzahl von Faktoren die Abdeckung, wie beispielsweise Topographie, Höhe der Antenne der Basisstationen und umliegende Gebäude, daher kann ohne spezifische Vergleichstest keines der Systeme von sich behaupten, besser als das andere zu sein. Was gesagt werden kann ist, dass im Vergleich zu einem analogen FM-Signal ein digitals Signal leicht das analogs Siganl in den Randgebieten der Kommunikationsreichweite übertrifft und damit ein verlässlicheres Gespraech über eine größere Gesamtfläche liefert, selbst wenn die abgedeckte Fläche die gleiche ist, wie bei analoger FM. Klicken Sie auf das nachstehende Miniaturbild für ein Abdeckungsdiagramm.

  • Coverage-Digital-Versus-Analog
 

Der Hersteller eines auf dem Markt befindlichen TDMA-Systems macht 40 % verbesserte Akkulaufzeit im Digitalmodus geltend, da das Funkgerät nur die Hälfte der Zeit überträgt (also in einem Zeitschlitz). Während nur Rückmeldungen aus dem Markt dieses bestätigen oder widerlegen können, haben wir bis heute keine Zahlen zur tatsächlichen Sendeleistungsaufnahme in der öffentlich zugänglichen Literatur finden können, um ein Urteil zu solchen Aussagen abgeben zu können. Der Benutzer kann nicht berechnen, ob es tatsächlich eine Verbesserung der Akkulaufzeit im Digitalmodus gibt. Wie im Abschnitt „Abdeckung“ erklärt, verbessern im FDMA-System Rauschunterdrückungskomponenten mit schmalerer Kanalbandbreite die Empfindlichkeit des Empfängers. Daher könnte es möglich sein, mit verringerter Sendeleistung zu übertragen, was wiederum Energie einspart und damit die Nutzungsdauer des Funkgeräts verlängert.

Ohne zu technisch zu werden, ist der grundlegende Unterschied zwischen FDMA (Frequency Divided Multiple Access) und TDMA (Time Divided Multiple Access) die Definition eines Kanals und wie er benutzt wird (Zugriff). Bei FDMA wird eine bestimmte Bandbreite (z.B. 6,25 kHz) auf einer bestimmten Frequenz (z.B. 150,000 MHz) zur Definition eines Kanals benutzt. Im Grunde, wie Kanäle seit Jahrzehnten zugeordnet werden. Bei TDMA trifft das gleiche Prinzip für Bandbreite und Frequenz zu, aber das Signal ist in Zeitschlitze unterteilt, welche es dem Kanal ermöglichen, „zusätzliche“ Kapazität in der gleichen Bandbreite zu haben, beispielsweise zwei 6,25 kHz „Äquivalent“ Kanäle in einem 12,5 kHz Kanal. Im nachstehenden Diagramm finden Sie die grafische Erklärung.

 

Bis heute war TDMA eher bei größeren Kanalabständen wie 25 kHz Spektrum-effizient, da beispielsweise zwei oder drei Benutzer Zugriff auf die gleiche Bandbreite wie ein FDMA-Kanalbenutzer hatten. Jedoch im Fall der neu entwickelten Schmalband 6,25 kHz FDMA-Technologie wie dPMR, erzielen sowohl diese wie auch die 12,5 kHz TDMA-Technologie mit 2 Zeitschlitzen das gleiche Ergebnis, soweit Spektrumeffizienz betroffen ist.