Ohne zu technisch zu werden, ist der grundlegende
Unterschied zwischen FDMA (Frequency Divided Multiple Access) und
TDMA (Time Divided Multiple Access) die Definition eines Kanals
und wie er benutzt wird (Zugriff). Bei FDMA wird eine bestimmte
Bandbreite (z.B. 6,25 kHz) auf einer bestimmten Frequenz (z.B.
150,000 MHz) zur Definition eines Kanals benutzt. Im Grunde, wie
Kanäle seit Jahrzehnten zugeordnet werden. Bei TDMA trifft das
gleiche Prinzip für Bandbreite und Frequenz zu, aber das Signal
ist in Zeitschlitze unterteilt, welche es dem Kanal ermöglichen,
„zusätzliche“ Kapazität in der gleichen Bandbreite zu haben, beispielsweise
zwei 6,25 kHz „Äquivalent“ Kanäle in einem 12,5 kHz Kanal. Im nachstehenden
Diagramm finden Sie die grafische Erklärung.

Bis heute war TDMA eher bei größeren Kanalabständen wie 25 kHz Spektrum-effizient,
da beispielsweise zwei oder drei Benutzer Zugriff auf die gleiche
Bandbreite wie ein FDMA-Kanalbenutzer hatten. Jedoch im Fall der
neu entwickelten Schmalband 6,25 kHz FDMA-Technologie wie dPMR,
erzielen sowohl diese wie auch die 12,5 kHz TDMA-Technologie mit
2 Zeitschlitzen das gleiche Ergebnis, soweit Spektrumeffizienz
betroffen ist.